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Blog

Die PTA Perfect Therapie Academy bildet seit mehr als 20 Jahren Therapeuten in Heilberufen aus. Diesen Erfahrungsschatz wollen wir mit Euch teilen und informieren hier über aktuelle Themen aus unserem Praxisalltag.

Physiotherapeutin aus Leidenschaft- Kristin Schirbock – Gründerin der PTA Akademie

Kristin Schirbock ist Physiotherapeutin, Dozentin und Gründerin der PTA Akademie. Seit über 30 Jahren verbindet sie praktische Therapieerfahrung mit moderner Weiterbildung. Nach der Eröffnung ihrer ersten Praxis 1993 in Kirchberg/Sachsen gründete sie 2005 die PTA Akademie, über die inzwischen mehr als 35.000 Teilnehmer in Deutschland und Europa geschult wurden.

Ihre Spezialgebiete reichen von Sportphysiotherapie und Orthopädie bis hin zu Applied Kinesiologie, TCM und modernen Therapieformen. Als internationale Referentin, Speakerin und Therapeutin betreut sie bis heute Sportvereine und Profisportler im In- und Ausland.

Kristins Blogbeiträge


Therapie Bloggerin Kristin

Kristin Schirbock: ein Klassiker aus meinem Therapiealltag:

Wenn das Bein schmerzt und der Fuß nicht richtig abrollt

"Heute gibt es wieder Neuigkeiten von mir, Kristin Schirbock, Eurer Therapiebloggerin. Was ist seit meinem letzten Beitrag passiert? Wie immer jede Menge: viele Behandlungen, schöne Erfolge, neue Herausforderungen und immer wieder Situationen, die auch mich nach vielen Jahren noch berühren."
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Was ist passiert?

Eine 61-jährige Patientin kam mit Schmerzen im gesamten rechten Bein zu mir. Die Beschwerden strahlten bis in den vorderen Oberschenkel aus. Besonders auffällig war ihr Gangbild: Sie konnte den rechten Fuß nicht mehr richtig anheben und abrollen. Dadurch setzte sie den Fuß deutlich hörbar auf und wirkte beim Gehen unsicherer.
Wichtiger Hinweis: Eine neu auftretende Fußheber-Schwäche kann auf eine Beteiligung von Nerven hinweisen und sollte ärztlich beziehungsweise neurologisch abgeklärt werden. Eine physiotherapeutische Behandlung ersetzt diese Abklärung nicht.

Ein Fall, wie wir ihn alle kennen.

Was zeigte die Untersuchung?

Bei der Befunderhebung führte ich verschiedene Bewegungs-, Spannungs- und Funktionstests durch. Mehrere Tests für den unteren Rücken, das Becken und die beteiligten Nervenstrukturen reagierten auf der rechten Seite auffällig. Dazu gehörten unter anderem der Patrick-Test und der Straight-Leg- Raise-Test, kurz SLR.
Außerdem zeigten sich funktionelle Auffälligkeiten bei mehreren Muskeln:


• der tiefen und seitlichen Rückenmuskulatur,
• der Gesäßmuskulatur,
• dem Hüftbeuger und
• dem geraden Oberschenkelmuskel.


Einige Muskeln konnten nicht ausreichend stabilisieren, andere reagierten empfindlich oder mit erhöhter Spannung. Für mich ergab sich daraus ein Gesamtbild: Die Beschwerden betrafen nicht nur das Bein. Auch der untere Rücken, das Becken und die muskuläre Stabilisation mussten in die Behandlung einbezogen
werden.

Wie bin ich bei der Behandlung vorgegangen?

Meine Behandlung bestand aus mehreren Bausteinen.

1 Zunächst behandelte ich den Bereich des rechten Iliosakralgelenks sowie die unteren Abschnitte
der Lendenwirbelsäule mit myofaszialen und manualtherapeutischen Techniken.

2 Anschließend versorgte ich die zuvor auffälligen Muskelbereiche mit kinesiologischen Tapes.
Ergänzend setzte ich Gittertapes an ausgewählten Punkten ein.

3 Mit dem Physiokey behandelte ich den unteren Rücken und arbeitete anschließend entlang der
schmerzhaften Ausstrahlung im Bein. www.perfect-taping.com

Danach aktivierten wir gezielt die tiefe Rückenmuskulatur. Darauf aufbauend folgten Übungen zur
Stabilisation der vorderen, hinteren und seitlichen Muskelketten.

Ergänzend verwendete ich eine Tapeanlage im Bereich des rechten Oberbauchs. Damit verfolge ich in
meiner praktischen Arbeit einen regulierenden, viszeralen Behandlungsansatz.

Diese Anwendungen beruhen zum Teil auf therapeutischen Erfahrungswerten und sollten nicht als medizinisch nachgewiesene „Entgiftung“ oder als Ersatz für eine ärztliche Behandlung verstanden werden.

Was hatte sich nach der Behandlung verändert?

Nach der Behandlung wiederholte ich die zuvor auffälligen Tests.

Der Patrick-Test, der SLR-Test und der Linder-Test zeigten eine erkennbare Verbesserung. Die Patientin berichtete über weniger Schmerzen und konnte sich besser bewegen.

Auch ihr Gangbild hatte sich unmittelbar verändert: Sie ging stabiler, setzte den Fuß leiser auf und hatte das Gefühl, wieder etwas besser abrollen zu können.

Das war ein schöner erster Behandlungserfolg. Trotzdem bleibt gerade bei einer bestehenden Kraftminderung eine weitere Beobachtung und gegebenenfalls medizinische Abklärung besonders wichtig.

Was können wir aus diesem Fall mitnehmen?

Dieser Fall zeigt erneut, warum eine gründliche Befunderhebung so wichtig ist.

Es reicht nicht aus, nur auf die schmerzende Stelle zu schauen. Schmerzen im Bein können mit dem unteren Rücken, dem Becken, den beteiligten Nerven und der muskulären Stabilisation zusammenhängen.

Erst wenn wir diese Zusammenhänge betrachten, können wir eine Behandlung sinnvoll planen und anschließend mit einem Re-Test überprüfen, was sich tatsächlich verändert hat.

Möchtest Du mehr über die angesprochenen Untersuchungs- und Therapiemethoden erfahren? Dann schreibe mir gern an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Und nun wie immer mein Hinweis an Euch, liebe Leser, Freunde und Therapeuten:

Kein Fall ist gleich. Keine Behandlung ist identisch. Und kein Mensch reagiert genauso wie ein anderer.

Deshalb gilt auch bei diesem Fall: Bitte nicht einfach nachmachen – sondern informieren, prüfen und inspirieren lassen.

In diesem Sinne: beste Inspiration!

Eure Kristin


Therapie Bloggerin Kristin

Physiokey erleben: Wenn der Körper in den Dialog geht

Manchmal braucht es ein besseres Verstehen dessen, was der Körper längst versucht zu sagen.

„Der Körper spricht leise – wir müssen lernen, genauer hinzuhören.“ Ein Gedanke, der mich in meinem Praxisalltag immer wieder begleitet.
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Was ist passiert?

Ein Patient, Anfang 50, kommt mit chronischen Kniebeschwerden. Diagnosen gibt es viele: Arthrose, Überlastung, muskuläre Dysbalance. Therapien ebenfalls: Physiotherapie, Injektionen, Schmerzmittel. Die Aussage des Patienten: „Es wird immer nur kurz besser – dann kommt alles zurück.“ Ein Fall, wie wir ihn alle kennen.

Der entscheidende Moment

In der Behandlung entscheide ich mich, den Physiokey ergänzend einzusetzen.

Ich arbeite direkt am schmerzhaften Areal, zunächst mit niedriger Intensität und passe die Impulse schrittweise an – orientiert an Gewebereaktion und Rückmeldung des Patienten.
Während der Anwendung achte ich gezielt auf Veränderungen:

  • Spannungszustand im Gewebe
  • Schmerzqualität und -lokalisation
  • Beweglichkeit im betroffenen Gelenk

Die Steuerung erfolgt dabei nicht „nach Schema“, sondern kontinuierlich angepasst an das, was sich unter den Elektroden verändert und was der Patient beschreibt.

Und dann passiert etwas Entscheidendes:

  • Der Schmerz verändert sich direkt während der Anwendung.
  • Die Beweglichkeit verbessert sich spürbar.
  • Der Patient beschreibt ein „Nachlassen von innen heraus“.

Kein „Drüberbehandeln“.
Sondern ein Dialog.

Was zeigt uns dieser Fall?

Der Körper braucht nicht immer mehr Input. Manchmal braucht er die richtige Kommunikation.

Mit dem Physiokey können wir genau das:

  • gezielte Ansprache des Nervensystems
  • Unterstützung der Selbstregulation
  • unmittelbares Feedback aus dem Gewebe

Die Kombination aus biofeedbackgesteuerter Impulstherapie und der sogenannten Key-Phorese eröffnet dabei ganz neue Möglichkeiten – auch in Verbindung mit Externas wie Cremes oder Salben.

Warum wir den Physiokey unterrichten

Seit dem Jahr 2009 geben wir dieses Wissen weiter.  Inzwischen haben wir tausende Anwendungen gesehen – und vor allem eines:

Veränderung, die nachvollziehbar ist.

Was uns besonders wichtig ist:

  • erfahrene Referenten mit echter Praxiserfahrung
  • direkte Umsetzbarkeit – keine Theorie ohne Anwendung
  • spürbare Ergebnisse bereits im Kurs

Unsere Akademieleiterin Kristin Schirbock arbeitet täglich mit dem Physiokey – und dass, obwohl sie sich selbst nie als „technikaffin“ bezeichnet hat. Was sie überzeugt hat?
Die Resultate.

Dein nächster Schritt: Physiokey Workshop in Zwickau

Vielleicht kennst du solche Fälle.
Vielleicht suchst du nach einer Methode, die mehr kann als nur Symptome begleiten.

Dann ist jetzt ein guter Moment.

Freitag 19.06.2026
ab 14 Uhr in der Lessingstraße 25

Preis: 120,00 Euro

Die Inhalte sind kompakt, praxisnah und sofort umsetzbar – ideal, um den Physiokey kennenzulernen oder dein Wissen gezielt zu vertiefen.

Wichtig für dich:
Die Durchführung ist garantiert – keine Verschiebungen, volle Planungssicherheit.

Für wen ist das gedacht?

Für alle, die mehr wollen als reine Symptombehandlung:
Physiotherapeuten, Ärzte, Hebammen, Ergotherapeuten und medizinisches Fachpersonal.

Und zum Schluss – wie immer

Kein Gerät ersetzt dein Wissen.
Aber das richtige Werkzeug kann es erweitern.

Keine Behandlung ist identisch.
Kein Körper reagiert gleich.

Es geht nicht ums Anwenden nach Schema.
Es geht ums Verstehen.

Und darum, neue Wege zuzulassen.

In diesem Sinne: beste Inspiration.

Eure Kristin


Therapie Bloggerin Kristin

AK erleben: Wenn der Körper Antworten gibt

Manchmal hilft ein Blick in die Vergangenheit, um aktuelle Themen besser zu verstehen.

„Denn einzig in der engen Höhle des Backenzahnes weilt die Seele…“. Ein Augenzwinkern von Wilhelm Busch – und doch näher an der Praxis, als man denkt.
weiterlesen

Was ist passiert?

Eine Patientin, Mitte 30, kommt zu mir. Diffuse Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich, immer wieder Kopfdruck, dazu ein „komisches Gefühl“, das sie selbst nicht richtig beschreiben kann. Therapeutisch hat sie schon einiges hinter sich.
Massagen, Physiotherapie, Osteopathie – kurzfristige Besserung, aber nichts Nachhaltiges.

Ein Fall, wie wir ihn alle kennen.

Der entscheidende Moment

In der Untersuchung fallen mir keine klaren strukturellen Ursachen auf.
Also gehe ich einen Schritt weiter – AK-Testung.

Muskeltest auffällig bei Belastung im Kieferbereich
Therapielokalisation im Bereich eines Backenzahns positiv

Ein erster Verdacht entsteht.

Nach Rücksprache mit der Zahnärztin bestätigt sich dieser:
entzündlicher Prozess im Zahn – ohne klassische Zahnschmerzen.

Was zeigt uns dieser Fall?

Der Körper lügt nicht. Aber er spricht oft eine Sprache, die wir erst lernen müssen. Mit der angewandten Kinesiologie (AK) können wir genau das:

  • Zusammenhänge erkennen
  • versteckte Ursachen aufdecken
  • gezielter behandeln

Warum wir AK unterrichten

Seit über 12 Jahren geben wir dieses Wissen weiter. Hunderte Teilnehmer haben sich bewusst entschieden, diese Techniken bei uns zu lernen – und in ihren Praxisalltag zu integrieren.

Was uns besonders wichtig ist:

  • ausgewählte Referenten, echte Spezialisten auf ihrem Gebiet
  • praxisnahe Vermittlung, keine Theorie ohne Anwendung
  • direkter Nutzen für deinen Alltag ab dem ersten Kurstag

Dein nächster Schritt: AK-Kurs in Zwickau

Vielleicht erkennst du dich in solchen Fällen wieder. Vielleicht suchst du schon länger nach Antworten.

Dann ist jetzt ein guter Moment.

23.–25. September 2027
13.–15. Januar 2028

Die Module bauen aufeinander auf und sind optimal mit deinem Praxisalltag vereinbar.

Für wen ist das gedacht?

Für alle, die mehr wollen als reine Symptombehandlung:
Physiotherapeuten, Ärzte, Hebammen, Ergotherapeuten und medizinisches Fachpersonal.

Und zum Schluss – wie immer

Kein Fall ist gleich.
Keine Behandlung identisch.
Kein Mensch wie der andere.

Es geht nicht ums Nachmachen.
Es geht ums Verstehen.
Und darum, sich inspirieren zu lassen.

In diesem Sinne: beste Inspiration.

Eure Kristin


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